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Learning & Development im Content Marketing

Laptop mit Notizheft und Wasserglas

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Mit Ratgebern und Videos Kunden gewinnen

Bei dem Begriff „Lernen“ denken die meisten von uns an Schule oder Ausbildung. Dabei lernen wir im Alltag ständig hinzu – allerdings oft unbewusst und auf eine informelle Art. Im gleichen Maß, in dem Internet und Smartphones unser Leben prägen, findet diese Art des Lernens zunehmend digital statt. Einen unbekannten Begriff gehört („Doppelter Windsorknoten“), diesen bei Wikipedia nachgeschlagen, anschließend ein How-to-Video zum Binden betrachtet und die Anleitung vor dem Spiegel befolgt und Schwierigkeiten beziehungsweise Erfolgsfoto mit Freunden auf Facebook geteilt. „Blended Learning“, eine Qualifizierungsmaßnahme, die unterschiedliche Lernformate miteinander verknüpft, ist im Privaten längst Realität.

Unternehmen, die E-Learning nur dazu einsetzen, ihre eigenen Mitarbeiter zu schulen, verschenken dabei viel Potenzial. Denn die Kompetenz, Inhalte didaktisch und ansprechend aufzubereiten und weiterzugeben, kann auch erfolgreich für Content Marketing eingesetzt werden.

Zwei Bereiche eignen sich dafür besonders:

  • Informationsvermittlung bei komplexen Produkten

  • How-to-Videos.

Informationsvermittlung bei komplexen Produkten

Da Produkte immer komplexer werden und die Unterschiede zwischen den einzelnen Waren oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind, brauchen die Kunden eigenes Wissen, um sich für ein bestimmtes Produkt zu entscheiden und dieses ihren Bedürfnissen und Wünschen entsprechend zu nutzen. Hier können Unternehmen den Nutzern Informationen bereitstellen, die einen echten Mehrwert bieten und zur Entscheidungsfindung beitragen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Smartphone-Hersteller die Funktionen unterschiedlicher Modelle erklärt und eine Auswahl anhand individueller Vorlieben ermöglicht.

Um mit Content Marketing nicht nur potenzielle Kunden zu informieren, sondern auch die Verkäufe anzukurbeln, sollten Unternehmen eingangs analysieren, welche Gründe Kunden von einem Kauf abhalten oder welche Argumente gegen ihr Produkt sprechen – und dann diese Punkte gezielt aufgreifen, ohne dabei werblich oder unsachlich aufzutreten. Damit die Inhalte auch auf allen Devices optimal dargestellt werden, ist Responsive Webdesign die erste Wahl.

How-to-Anleitungen

Im Alltag stellen sich viele Fragen: Wie wird ein Doppelter Windsorknoten gebunden? Wie zieht man Schneeketten auf? Was ist beim Rückschnitt von Sträuchern zu beachten? Mit How-to-Ratgebern können Unternehmen Nutzern helfen und nebenbei ihre Marke beziehungsweise ihre Produkte darstellen.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Menschen sich für ein Thema interessieren, desto mehr Reichweite kann ein Unternehmen erzielen. Der Inhalt muss allerdings Mehrwert bieten, exzellent aufbereitet und ansprechend gestaltet sein, damit der User diesen freiwillig nutzt. Um auf die Marke einzuzahlen, muss er zudem markenkonform aufgesetzt sein.

Erfolg messen

Wie erfolgreich die Weiterbildung von Kunden ist, lässt sich nicht so einfach erfassen. Nur wenn ein Nutzer nach dem Abruf der Informationen online beim Unternehmen bestellt, lässt sich der Kauf tracken. Ein wichtiges Kriterium für die Qualität von Videoinhalten kann deshalb sein, ob diese bis zum Ende betrachtet wurden – wobei es natürlich auch Fälle gibt, in denen die Nutzer zum Beispiel die Betrachtung eines Videos abbrechen, weil sie ihr Problem bereits lösen können.

Wie die Zukunft des Lernens aussieht, präsentiert die UDG United Digital Group auf der Learntec 2016, die vom 26. bis 28. Januar 2016 in der Messe Karlsruhe stattfindet. COO Simon Loebel spricht zudem zum Thema “Zurück in die Zukunft. Lerntrends für 2020, die richtig Spaß machen” am 26. Januar von 11:40 bis 12:00 Uhr im Trendforum.

Interessiert an einem Job im Bereich Learning & Development bei der UDG United Digital Group? Hier geht’s zu den Jobangeboten.

Janine Kappenberg

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Janine Kappenberg