Inside UDG

Work@UDG: Arthur Kunkel

Arbeitssituation M. Büttner , L. Beßler, P. Yenner

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„In der Entwicklung gibt es keine Grenzen“

Als CMS Developer ist Arthur Kunkel bei der UDG United Digital Group in Herrenberg einer der Fachleute für das Content-Management-System FirstSpirit. Der 26-Jährige arbeitet einerseits mit bestehenden Templates, entwickelt andererseits auch selbst Programm-Module. Und er ist ein begeisterter Code-Polisher.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Dir aus?
Arthur: Abgesehen von Meetings sitze ich die meiste Zeit am Schreibtisch und bin in die Pflege bestehender Software sowie in neue Projekte eingebunden. Ich schreibe Java-Programme – in First Spirit auch Module genannt – und baue Templates aus HTML-Vorlagen, beides für das CMS FirstSpirit.

Wie erklärst Du Deinen Eltern oder Bekannten, was Du arbeitest?
Arthur: Das ist schwierig. Schon als ich meinen Eltern mitgeteilt habe, dass ich Informatik studieren will, sagten sie: „Schön, aber was ist das?“ Inzwischen sage ich, dass ich mit dem Computer arbeite. Und wenn dann noch Interesse besteht, erkläre ich, dass ich dafür sorge, dass Webseiten im Internet aufrechterhalten und dynamisch gepflegt werden.

Wie bist Du zu dieser Aufgabe gekommen?
Arthur: An Informatik hat mich schon in der Schule begeistert, dass es in der Entwicklung keine Grenzen gibt: Man kann alles bauen! Und ich brauche dafür nur einen PC. Nach dem Abitur habe ich dann Informatik an der Universität Tübingen studiert, dort meinen Bachelor und Master gemacht. Und dann hat mir ein Kumpel die UDG empfohlen – und es hat mir hier gefallen.

Was fasziniert dich am Arbeiten in der digitalen Welt?
Arthur: Dass ich mit meiner Arbeit an Webseiten so viele Menschen erreichen kann.

Und was gefällt Dir an Deinem Job besonders gut?
Arthur: Am meisten Freude macht es mir, wenn ich nach ein paar Stunden Entwicklung an einem komplexen Modul den Knopf zum Starten drücke – und es läuft einfach. Das ist ein super Gefühl. Aber mich befriedigt es auch, beim Bugfixing nach tagelangem Suchen die richtige Lösung zu finden. Und ich bin ein begeisterter Code-Polisher.

Was bedeutet das?
Arthur: Beim Code-Polishing macht man den Code effizient und verbessert die Laufzeit, indem man Überflüssiges entfernt. Das ändert nichts an der Funktionalität, ist aber schöner zu lesen

Was macht einen Code schön?
Arthur: Wenn ich Code lese, mache ich automatisch in meinem Kopf eine Laufzeitanalyse. Schön zu lesen ist ein Code, wenn er von der Laufzeit her stimmig ist und er die nötige Kommentierung aufweist. Für die bessere Lesbarkeit muss er natürlich auch eingerückt sein, damit die Reinheit zur Geltung kommt.

Da du den ganzen Tag am Computer verbringst – was unternimmst Du zum Ausgleich?
Arthur: Ich lese viel und gehe gern Wandern. Und jetzt im Sommer grille ich gerne.

Wenn jemand nun Lust bekommt, bei der UDG im Bereich CMS-Entwicklung zu arbeiten – welche Eigenschaft sollte er oder sie unbedingt mitbringen?
Arthur: Unverzichtbar ist strukturiertes Denken, damit Projekte im CMS in seine einzelnen Bestandteile aufgespalten werden können. Und Abstraktionsvermögen, um Redundanzen zu vermeiden. Und er sollte viel Spaß daran haben, Code zu lesen, denn wenn wir HTML-Dateien mit CMS-Code anreichern, wird der Code ganz schön umfangreich.

Am Schluss noch eine Frage zu deinen Aussichten – was siehst du, wenn du über den Monitor schaust?
Arthur: Meine Kollegen. Und wenn ich mich umdrehe, sehe ich durch das Fenster hinter mir einen Supermarkt, einen Parkplatz und ein Stück Wald.

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