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Work@UDG: Jennifer Krevet

Arbeitssituation M. Büttner , L. Beßler, P. Yenner

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„Ich mag Menschen, die mich überraschen“

Als Director Consulting im Düsseldorfer Office der UDG United Digital Group berät Jennifer Krevet Unternehmen, wie sie sich in der digitalen Welt zurechtzufinden und darin erfolgreich sein können. Um selbst viel leisten zu können, sammelt die 32-Jährige neue Energie auf ihren privaten Reisen und geht morgens vor der Arbeit laufen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Dir aus?

Jennifer: Ich stehe meistens schon gegen 6:30 Uhr auf, nehme mir ausgiebig Zeit für einen Kaffee und lese Nachrichten. Dann versuche ich, Sport zu treiben, denn nur morgens kann ich sicher sein, dass ich die Zeit dazu finde. Wenn ich Termine bei meinen Kunden habe, trete ich morgens meine Reise zum Kundenstandort an. Gegen neun Uhr bin ich dann im Büro. Als verantwortliche Projektleiterin agiere ich als Schnittstelle zwischen Kunden und Team, bin viel in Kundenmeetings oder scribble neue Konzepte. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, neue Kundenprojekte für die Consulting zu gewinnen und daher arbeite ich mit dem Team an neuen Projektansätzen. Abends arbeite ich meine Mails ab und erst wenn alles erledigt ist, gehe ich nach Hause oder ins Hotel. Das ist meistens gegen 21 Uhr.

Wie erklärst Du Deinen Eltern oder Bekannten, was Du arbeitest?

Jennifer: Als Unternehmensberaterin für digitale Transformationsstrategien helfe ich meinen Kunden, sich so aufzustellen, dass sie in der digitalen Welt den größtmöglichen Erfolg haben. Das erreichen sie, indem sie die Bedürfnisse ihrer Kunden verstehen, dazu passende Angebote definieren, effiziente Prozesse aufsetzen und ihre Organisation an die digitalen Bedürfnisse und Möglichkeiten anpassen. Oder so einfach wie möglich: Wir machen Unternehmen fit für die Zukunft

Wie bist Du zu dieser Aufgabe gekommen?

Jennifer: Ich habe internationale Wirtschaftswissenschaften in den Niederlanden, Spanien und Frankreich studiert und bin jetzt seit fast neun Jahren in der Unternehmensberatung tätig, zuletzt bei Deloitte, seit Februar 2016 bei der UDG Consulting. Dass ich jetzt in der Strategieberatung für Digitale Transformation arbeite, ist für mich unfassbares Glück: Hier kann ich die Zukunft mitgestalten.

Kennst Du den Spot von Harry G. über die Berater? Was ist dran an den Klischees?

Jennifer: Klar kenne ich den! Der überdreht die Klischees natürlich stark, aber ich weiß, dass wir dankbare Ideengeber dafür sind, denn manche Klischees stimmen. Das finde ich aber nicht so schlimm. Ja, wir sprechen Denglisch, arbeiten hart und natürlich ziehen wir als Trolley-Armada durch die Flughäfen. Dennoch ist die Beraterszene auch wie ein kleines Dorf. Wir kennen uns und begegnen uns an den Knotenpunkten auf unseren Reisen. Unter den Beratern sind wirklich nette Menschen – und viele von ihnen haben echt spannende Ideen und großartige Ansätze.

Was fasziniert Dich an Deinem Job?

Jennifer: Früher habe ich Unternehmen darin beraten, wie sie effizienter werden. Das war schon interessant. Heute kann ich jedoch innovative Geschäftsmodelle entwickeln, die morgen und übermorgen das Leben der Menschen, also auch deins und meins, tiefgreifend verändern. Ich lerne viel und genieße den Kitzel, morgens zur Arbeit zu gehen und nicht zu wissen, was mich erwartet.

Welches Deiner Projekte hat Dir besonders Spaß gemacht?

Jennifer: Eines der spannendsten Projekte war die Operationalisierung einer Digitalstrategie mit Design-Thinking-Methoden, bei dem wir den Prototypen für eine digitale Kundenschnittstelle entwickelt haben. Der Projektansatz war agil und völlig losgelöst von normalen Prozessen beim Kunden, wir waren ein bunt gemischtes Team und haben mit Methoden wie Brainstorming und Rapid Prototyping gearbeitet, was der Kunde toll fand. Projekte machen besonders dann viel Freude, wenn sie dem Kunden Spaß machen und einen echten Mehrwert bieten. Wenn ich dann sehe, wie meine Konzepte umgesetzt werden, bin ich schon stolz.

Bist Du always on – oder schaltest Du dein Smartphone auch einmal aus?

Jennifer: Eigentlich always on. Aber auch ein Berater für Digitalisierung muss mal abschalten und das Smartphone zur Seite legen, was ich am Wochenende gerne mache.

Was unternimmst Du zum Ausgleich?

Jennifer: Als Berater muss man viel für sich tun, um trotz der Arbeitsbelastung fit und motiviert zu bleiben. Unsere Teamevents und der alltägliche Schabernack mit den Kollegen bieten die nötige Leichtigkeit in diesem Umfeld. Mein wichtigster Ausgleich ist das Reisen mit meinem Partner und eine gute Zeit mit Freunden und Familie, was mir viel Energie zurückgibt. Aber auch bewusste Auszeiten für mich alleine: Ich versuche, mich viel zu bewegen und gehe joggen, als Kontrastprogramm zum Büro unbedingt draußen, auch wenn ich mich jedes Mal überwinden muss, denn ich spiele zum Beispiel viel lieber Tennis oder Squash. Zudem achte ich sehr auf meine Ernährung. Convenience Food lasse ich ganz weg, ich mag das Prinzip von clean eating. Denn wenn der Blutzuckerspiegel konstant ist, hält das auch im Kopf wach und ich kann mehr leisten.

Wenn jemand nun Lust bekommt, bei der UDG im Bereich Consulting zu arbeiten – welche Eigenschaft sollte er oder sie unbedingt mitbringen?

Jennifer: Er muss ein smarter Kopf sein. Ich mag Menschen, die mich überraschen, die dynamisch sind, mitdenken und das unausgesprochene Engagement mitbringen, die Extra-Meile zu gehen. Wir brauchen Leute, die strategisch nach vorne denken können, spannende Ideen haben und Lust, Probleme zu lösen – egal wie lange es dauert.

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