Digitale Transformation

Twitter im Politbüro

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Club der Markenfreunde Salon

Es war ein exklusives Event im Politbüro des Soho House in Berlin: Knapp zwanzig Markenfreunde trafen sich am Donnerstag auf Einladung von Sasserath Munzinger Plus und UDG United Digital Group und diskutierten mit Deutschlands Twitter-Chef Thomas de Buhr.

Mit seinem Vortrag über „Hundeknochen, Twitter und Trump“ eröffnete Thomas de Buhr den ersten “Club der Markenfreunde Salon”, an dem neben Marc Sasserath, Uwe Munzinger und Jessica Peppel-Schulz (UDG United Digital Group) auch Markenfreunde von Unternehmen wie Nürnberger, Beiersdorf und Thalia teilnahmen. Twitter hat die Medienöffentlichkeit revolutioniert, indem es jedem die Chance bietet, in kürzester Zeit Meinungen zu verbreiten, Massen zu erreichen, Marken aufzubauen und Menschen zu beeinflussen.

Einer der bekanntesten User, US-Präsident Donald Trump, nutzt dieses Kommunikationsinstrument intensiv, um seine Sicht auf die Welt zu verbreiten. Und wie einen Knochen wirft er den Medien über Twitter Statements zu, an denen diese dann kauen können – und die sie ihrerseits weiter verbreiten und so Trumps Reichweite noch erhöhen.

Im Gegensatz zu anderen Social Media sei Twitter keine Plattform zu Selbstdarstellung, sagte de Buhr und zog so die Grenze zu Netzwerken wie Facebook und Instagram. Themen, nicht Menschen stünden im Vordergrund. Auch Trump spreche in seinen Tweets nicht über sich, sondern über Ereignisse, die ihn bewegten. Ungefiltert und radikal. Und das macht Twitter schließlich aus.

Im aktuellen Kontext der „Fake-News“-Debatte gewinnen vor allem Live-Videos an Bedeutung, da sie als Wahrheit anerkannt werden. Twitter will zukünftig mehr in das Format investieren, um hierbei eine wichtige Rolle zu übernehmen.