Inside UDG

Talents@UDG: Amanda Jerkovic

Arbeitssituation M. Büttner , L. Beßler, P. Yenner

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„Der Funke ist direkt übergesprungen”

Bereits nach ihrem Realschulabschluss war Amanda Jerkovic klar: einen normalen Bürojob möchte sie nicht. Heute ist die 24-Jährige Junior UX Architect bei UDG United Digital Group. Wie es zu ihrem Einstieg bei der Agentur kam, erzählt sie im Interview.

Amanda Jerkovic
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Seit wann bist du bei UDG und was ist deine Aufgabe?
Amanda: Ich bin seit Mitte April 2017 im Office Ludwigsburg als Junior UX Architect im Bereich der Konzeption von Benutzeroberflächen tätig. Dazu zählen Websites, Apps, die Bespielung von Touchscreens sowie AR-/VR-Anwendungen. Mit der ersten Idee zu einem Projekt wird bereits häufig die erste Konzeptionsphase eingeleitet. Dabei geht es um Fragen wie: „Was ist machbar?“, „Wo sollen welche Informationen platziert werden?“ und „In welchem Nutzungskontext befindet sich der Endanwender?“. Neben technischen Faktoren wird vor allem der Nutzer in den Fokus des Interesses gerückt: „Was ist erlernt?“, „Was erwartet der Nutzer?“ und „Wo können wir ihn bei seiner Problemlösung unterstützen?“. Im kompletten Projektverlauf arbeiten wir sehr eng mit den anderen Bereichen – Design, Development, Content Management – zusammen, um den nutzerzentrierten Ansatz weiter zu verfolgen. Wir wollen schließlich, dass der Nutzer am Ende ein gutes Gefühl hat, eine gute Erfahrung gemacht hat und ihm die Nutzung so gewohnt und einfach wie möglich fällt.

Wie kam es dazu?
Amanda: Nach meinem Realschulabschluss wusste ich noch nicht, in welche Richtung ich mich beruflich entwickeln möchte, dennoch war mir schon zum damaligen Zeitpunkt klar, dass ich keinen normalen Bürojob wollte. Schließlich bin ich auf die Berufskolleg-Akademie für Kommunikation in Ulm aufmerksam geworden und war direkt Feuer und Flamme. Dort konnte ich nämlich nicht nur meine Fachhochschulreife, sondern gleichzeitig auch eine Ausbildung als staatlich geprüfte Assistentin für Technische Dokumentation im Fachbereich Multimedia absolvieren.

Wie ging es danach für dich weiter?
Amanda: Nach meinem Abschluss 2011 habe ich mich für einen Bachelorstudiengang in Interaktionsgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd entschieden. In dem Studiengang ging es vorwiegend um Gestaltungstheorie und Nutzerzentriertes Gestalten. Das war einer der Gründe, warum ich mich im weiteren Verlauf auf den Bereich Konzeption fokussiert habe.

Wie bist du auf die UDG United Digital Group aufmerksam geworden?
Amanda: Nach einem Traineeprogramm bei einer Agentur in Stuttgart war es für mich an der Zeit für eine neue Herausforderung. Innerhalb meiner Recherche nach Digitalagenturen bin ich auf UDG United Digital Group aufmerksam geworden. Auf Anhieb hat mich die Größe der Agentur angesprochen. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich schließlich nur in kleinen Agenturen mit ca. sechs bis zwanzig Mitarbeitern gearbeitet. Ebenso habe ich die Möglichkeit spannend gefunden, für größere Kunden tätig zu sein und mit unterschiedlichen Technologien zu arbeiten. Der Funke ist direkt übergesprungen.

Welches Projekt hat dir bisher am meisten Spaß gemacht?
Amanda: Ich bin ungefähr zweieinhalb Monate nach meinem Einstieg bei der UDG gefragt worden, ob ich Lust hätte, bei einem Pitch für VW mitzuwirken und diesen auch in Wolfsburg mit zu präsentieren. Das war für mich ein großer Moment.

Was gefällt dir besonders an deiner Tätigkeit?
Amanda: Die Vielfalt der Projekte. Ich wurde bereits von Anfang an in Projekte miteingespannt und habe bereits nach kurzer Zeit einen Seitenrelaunch für Porsche mitbetreut. Weiterhin finde ich es spannend, nutzerzentriert zu arbeiten, mich zu jedem Zeitpunkt in neue User reinzudenken.

Siehst du dich auch noch in ein paar Jahren im UX-Bereich?
Amanda: Auf jeden Fall! UX ist ein sehr agiler, iterativer Prozess, der sich mit dem Nutzer immer weiterentwickelt und auf neue Technologien und Trends reagieren muss.